Pandemie forciert Digitalisierung des Einzelhandels – Payment-Mix wichtiger denn je

Digitaliserung vom Feinsten im Hofladen Hof Steinberg in Bleckede. Einscannen der Produkte am Bezahlautomaten und anschließendes Bezahlen mit Karte oder bar.

Veränderte Bedürfnisse – veränderte Konzepte im stationären Einzelhandel

Der stationäre Handel wird in den kommenden Jahren am stärksten vom Umbruch betroffen sein, darüber ist man sich allgemein einig. Die Fähigkeit schnell Anpassungen umzusetzen ist deshalb existenziell.
Wenn sich die Bedürfnisse Ihrer Kunden verändern, dann gilt es mittlerweile im stationären Geschäft immer schneller darauf zu reagieren, um das Rennen gegen den Onlinehandel nicht zu verlieren.
Unverkennbar ist, die Bedürfnisse und Gewohnheiten der Konsumenten haben sich durch die Pandemie stark verändert.

Wie sehen laut der aktuellsten Studienergebnisse die neuen (Einkaufs-)Gewohnheiten aus?

Im Vordergrund und als entscheidendes Kriterium für den Kunden stehen Convenience und Selbstbestimmung. Also Bequemlichkeit und die Wahl zu haben.
Schnell, sicher und vor allem hygienisch soll es nicht nur im Lebensmitteleinzelhandel sein: Dort puscht die Pandemie die unter anderem die digitalen Bezahlverfahren besonders kräftig.

Zu diesem Ergebnis kam unter anderem die Paymentstudie des ECC|IFH Köln (01.2021), die feststellte, dass die Pandemie für den Durchbruch der digitalisierten Zahlung am POS sorgt.

  • 68 % der Kunden haben Ihr Zahlverhalten geändert
  • Bargeld ist nach wie vor das beliebteste Zahlungsmittel an der Ladenkasse.
  • Die Erhebung des IFH Köln 2021 besagt konkret 63 % bevorzugen Barzahlung.
  • Doch schon heute zahlt jeder Dritte kontaktlos.
  • Die Bonhöhe scheint dabei irrelevant – Kleinstbeträge bis hin zu 500 €.
  • Kontaktloses Bezahlen am POS ist für jeden zweiten Konsumenten eine Selbstverständlichkeit.
  • Rund 1/3 der Konsumenten präferiert Geschäfte, die digitales Bezahlen ermöglichen.
  • 17 % meiden sogar Geschäfte, die nur Bargeld akzeptieren.
  • Zusätzlich zur Barzahlung (63 %) sind Zahlung per Girocard (50 %), kontaktloses Zahlen per NFC oder QR-Code (46 %) und per Kreditkarte (42%) wichtig.

 

Auf die Frage „Hat sich beim Einkaufen im Geschäft Ihr Bezahlverhalten seit der Coronapandemie verändert?“ hat die IFH Köln bei Ihrer Paymentstudie folgendes Ergebnis ermittelt:

Das bedeutet in der Konsequenz: der Payment-Mix in Ihrem stationären Geschäft ist wichtiger denn je.

56 % der Kunden bezahlen inzwischen „kontaktlos“, also mit Bankkarte, Smartphone oder beidem, so lautet das Ergebnis der Postbank Digitalstudie 2021.
Doch wer schlussfolgert das Bargeld abschreiben zu können, liege falsch, warnt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Konsumenten möchten sehr wohl auch künftig mit Banknoten und Münzen bezahlen, so die Erhebung „Bargeld – Verfügbarkeit und Nutzung. Befragungen aus Dezember 2019 und Oktober 2021“.
75 % der Befragten möchten frei wählen können, ob sie ihren Einkauf bar oder bargeldlos begleichen, im Vergleich zu 72 % im Jahr 2019.

Die häufigsten Gründe mit Bargeld bezahlen zu wollen:

  • 35 % wollen so die Kontrolle über die Ausgaben behalten
  • 17 % persönliche Freiheit (17 Prozent)
  • Je 13 % „Gewohnheit“, „Datenschutz/Anonymität“ sowie die grundsätzliche Befürwortung des Bargelds als wichtiges Zahlungsmittel
  • 5 % schätzen es als „technisch funktionierendes Verfahren.“
  • Je 2 %: Schutz vor Kartenbetrug, dass man eine Karte nicht immer dabei hat, fehlendes Vertrauen oder Unsicherheit mit der Technik

Bargeldverfügbarkeit nicht allerorts gewährleistet

Sorgen bereitet den Verbraucherschützer die immer weiter abnehmende Anzahl an Bankfilialen bzw. Geldautomaten. So wird die Bargeldversorgung insbesondere in ländlichen Gegenden immer schwieriger und zeitaufwändiger. Für 32 % der Befragten ist die häufigste Schwierigkeit der fehlende Geldautomat in der Nähe. Und bei jedem vierten (25 Prozent) lag es an einer technischen Störung des Automaten. 16 % haben keine Bank oder Sparkasse mehr in der Nähe und 14 % bemängeln die Öffnungszeiten der Banken.

Was also tun in Anbetracht der Kosten von im Schnitt 24 Cent, die Sie als Geschäftsinhaber eine Barzahlung kostet? Und mal ganz abgesehen von den zusätzlichen Kosten für die digitalen Bezahlmethoden wie Kartenterminal, Paymentprovider, Kartenverträgen, Bankgebühren und, und, und …

 

Wie werden Sie sowohl den Kundenwünschen als auch Ihren Herausforderungen gerecht?

An der Digitalisierung führt kein Weg vorbei um die Kundenbedürfnisse hinsichtlich zusätzlicher digitaler Bezahlmethoden, mehr Hygiene und kürzeren Wartezeiten im Kassenbereich zu erfüllen. Um diese Wünsche finanzieren zu können, führt ebenfalls kein Weg daran vorbei. Allem voran muss der Bezahlvorgang schneller und kostengünstiger werden.
In Anbetracht der Personalengpässe ist es sowieso eine kluge Entscheidung und zahlt sich doppelt aus, Ihre Fachkräfte für das Verkaufen und nicht für den Bezahlvorgang einzusetzen.

Cashback | Bargeldabhebung als Kundenmagnet für Ihr Geschäft nutzen

Und für noch mehr Service für Ihre Kunden, stellen Sie die Funktionalität Cashback zur Verfügung. So locken Sie Kundenmit einer zusätzlichen Serviceleistung in Ihr Geschäft: beim Einkauf auch gleichzeitig Bargeld abheben. Bargeldabhebung beim Einkauf bei Ihnen, ohne zusätlichen Weg zum Bankautomaten. für Sie reduziert sich so der Aufwand bei der Bargeldversorgung. Und Ihr Umsatz erhöht sich, weil Kunden beim spontanen Einkauf doch einiges mehr mitnehmen, vorallem, wenn sie leicht hungrig sind, obwohl sie eigentlich nur schnell Bargeld holen wollten.

So stellt sich letztlich nur die Frage: Ab wann wollen Sie mehr Gewinn machen, weniger Zeit mit der Bargeldhandhabung verbringen und in einen Bezahlautomaten investieren?
Wie schnell sich bei Ihnen ein Automat amortisiert, lässt sich ganz schnell überschlagen. Lassen Sie einfach mal alle anderen Vorteile und weiteren Kosteneinsparungen außer Acht und rechnen nur mal die 24 Cent pro Bezahlvorgang und vielleicht noch die monatlichen Fehlbeträge.
Oder Sie lassen sich individuell beraten.

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